La belle vie an der türkisblauen Côte d’Azur

Mit den ersten Französischkenntnissen und leichter Sommerkleidung im Handgepäck machten sich die 16-jährigen in Begleitung von MMag. Elisabeth Ölz und Mag. Susanne Reiter auf nach Südfrankreich. Schon beim Landeanflug auf den Flughafen im Meer stieg die Vorfreude auf sieben wunderschöne Tage an der Côte d’Azur und in der Provence.

Am ersten Tag besichtigten die Schüler/innen die Altstadt und den Schlosshügel von Nizza. Die Aussicht auf die Promenade des Anglais und den Hafen begeisterte sehr und bot sich als Kulisse für die ersten Neid erweckenden Fotos an. Die tollen ersten Reiseeindrücke wurden allerdings beim Sprung ins Mittelmeer relativiert – es hatte gerade einmal 18 Grad.

Am zweiten Tag standen die kleine Küstenstadt Antibes mit dem Sandstrand von Juan-les-Pins und Cannes auf dem Programm.
Antibes hat eine schöne kleine Altstadt und eine Befestigungsmauer, auf der man dem Meer entlang spazieren kann. Am Sandstrand von Juan-les-Pins herrschte sonntags Hochbetrieb, deshalb stellte die Suche nach einem freien Plätzchen für 28 Personen eine besondere Herausforderung dar. So heiß es am Strand war, so kalt war es im Wasser. Nach der Abkühlung ging es weiter an die Croisette von Cannes. Die Schüler/innen konnten kaum glauben, wie viele Jachten, Grand Hotels und Luxusboutiquen sich in kurzer Laufdistanz befanden. Die schmale, steile Fußgängerzone Le Suquet mit den kleinen Restaurants und der Blick vom Stadthügel zeigten den Charme von Cannes.

Am dritten Tag ging es in die französischen Berge nach Grasse. Die Stadt ist bekannt für große Parfumhersteller wie Fragonard. In einer Führung bekamen die Schüler/innen die Herstellung, die Zutaten und die Düfte erklärt. Nach verschiedenen Duftproben deckten sie sich mit Parfums, Eau de Toilette und Seifen ein. So viel Aufmerksamkeit regte den Hunger an.

Nach einem kurzen Rundgang in der schönen Altstadt von Grasse suchten die Schüler/innen nach verschiedenen Stärkungsmöglichkeiten. Manche schafften den Bus fast nicht, weil sie bei einer Creperie Schlange standen. Zurück in Nizza lockten das erfrischende Mittelmeer und das Nachtleben von Nizza.

Am vierten Tag erwartete die Schüler/innen die prominente, kleine Küstenstadt Saint-Tropez. Jachten, fast so hoch wie die Gebäude, ihre weiß gekleideten Besitzer, mondäne Boutiquen und Restaurants auf der einen Seite, ein einfacher Markt auf dem Place des Lices und zahlreiche Touristen auf der anderen Seite überforderten die Schüler/innen. Nach einer kurzen Mittagspause freuten sie sich daher auf den nahegelegenen Sandstrand Plage de Pampelonne. Heller Sand und kristallklares Wasser ließen große Begeisterung aufkommen.

Am fünften Tag folgte das nächste Highlight:
Monaco. Vormittags ging es in das legendäre Casino, ein Juwel der Belle Epoque.
Selbst ohne Spielbetrieb bezauberten das schöne Gebäude, die Spieltische und -automaten sowie die wunderbare Aussicht aufs Meer. Über die Rennstrecke, vorbei an den Jachten und durch die Fußgängerzone ging es hinauf zum Grimaldi-Palast, wo mittags die instrumental in Szene gesetzte Wachablöse stand. Die kleinen Altstadtgässchen lockten anschließend mit ihren vielen Essensmöglichkeiten. Gestärkt ging es am Nachmittag zur Sehenswürdigkeit Nr. 1 von Monaco: dem Ozeanografischen Museum. Haie, Piranhas, Korallenfische u.v.m. forderten die Handykameras und -akkus bis aufs Letzte. Müde von den vielen Eindrücken wollte keiner mehr ins Zentrum von Nizza, sondern nur mehr ins Wasser oder zurück ins Hotel.

Am sechsten Tag führte ein privater Kleinbus die Schüler/innen in die Provence. Ziele waren die 21 km lange und bis zu 700 Meter tiefe Verdonschlucht mit dem türkisblauen Stausee Lac de Sainte-Croix sowie die Lavendelfelder von Valensole. So lange die Busfahrt auch war, so viele wunderbare Aussichten und Fotomotive boten sich auf dieser Route. Ein besonders schöner Aufenthalt bot sich im Bergdorf Moustiers-Sainte-Marie.

Zum Abschluss besichtigten die Schüler/innen den Kosmetikhersteller L’Occitane en Provence. Dessen Produkte zeichnen sich durch eine ökologisch nachhaltige Produktionsweise aus. Das Unternehmen unterhält ein Vertriebsnetz mit 2.000 Filialen in rund 90 Ländern. Eigentümer und Chef von L’Occitane ist Reinold Geiger, ein gebürtiger Dornbirner.

„Am siebten Tage sollst Du ruhen“ – gemäß diesem Motto frönten die Schüler/innen am letzten Tage ihren Leidenschaften: shoppen, baden, essen. Als einziger Programmpunkt stand eine Bootsfahrt in der Bucht von Nizza und Villefranche-sur-Mer auf dem Programm. Eine eindrucksvolle Woche in Südfrankreich neigte sich dem Ende.
Zumindest ein paar Wörter und Sätze wurden auf Französisch gesprochen.
Ausdrücke auf Schildern und Speisekarten prägten sich ein. Die französische Sprache lag stets im Ohr. Essensbräuche wurden festgestellt, aber skeptisch betrachtet und den italienischen Speisen hintenangestellt. Viele schöne Eindrücke bleiben den Schüler/innen in Erinnerung – hoffentlich in all den Französischstunden und Schularbeiten bis zur Matura.

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